Workshop-Reihe „Me:Fragmenta“

Songwriting trifft Storytelling auf dem Weg zur großen Bühne!

In den Workshops trifft Songwriting auf Charakterdesign und szenische Arbeit auf philosophische „Was wäre wenn“-Diskussionsrunden. Pro Workshop-Reihe gibt es fünf Wochenend-Einheiten, die unabhängig voneinander besucht werden können. Dadurch werden die entstandenen Songs, Szenen und Charaktere immer wieder überprüft und die Geschichte durch neuen und individuellen Input aller Teilnehmer weiterentwickelt.

An den Workshops teilnehmen kann jeder, der leidenschaftlich gerne kreativ, szenisch oder musikalisch arbeitet und dabei die Nähe zu Storytelling und Songwriting sucht. Ab 15 Jahren.

Me:Fragmenta II – ‘15/’16

PFIRSICHBÄCKCHEN MIMI

Me:Fragmenta I – ‘12/’13

„Dashville ist ein Ort für unglaubliche Geschichten!“ Me:Fragmenta II

Mit den Ansätzen Stereotype, Ängste und Phobien erarbeiteten alle Teilnehmer der 2. Me:Fragmenta-Reihe zunächst ein eigenes schlüssiges Konzept und einigten sich dann für die weitere Arbeit auf ein gemeinsames Narrativ. Wobei einigen es nicht trifft: alle verliebten sich in Pfirsichbäckchen Mimi, das Mädchen was im Waschsalon arbeitet und an einer Sozial- und Fleckenphobie leidet. „Manchmal guckt sie durch den Wäscheschacht nach vorne, da wo das Fließband die Schmutzwäsche nach hinten schafft.“ Als nun Cut-Out-Boy (ein Junge wie ausgeschnitten aus dem Hochglanzmagazin) in den beschaulichen Ort Dashville zieht, bringt er Mimis Welt ganz schön durcheinander: denn seine Kleidung hat gar keine Flecken und keine Flecken bedeuten für Mimi, dass sie sich keine Geschichten ausdenken kann.

Auch die zweite Workshop-Reihe zeigte wieder, dass die Teilnehmer sich durchaus Geschichten ausdenken können. Mit „Pfirsichbäckchen Mimi“ wird sich auf StudioLev-Traditionen wie den kleinen Horrorladen zurückbesinnt, aber wie gewohnt alles mit den alltäglichen Erfahrungen der Teilnehmer veredelt.

4 Locations, 5 Workshops, über 30 junge Autoren und Songwriter: Me:Fragmenta I

Ausgehend von einem Brainstorming zum Thema „Das Böse“ entwickelte ein wechselndes Kollektiv junger Künstler eine Geschichte rund um die stumme Agathe, welche ausgerechnet in einer Welt geboren wurde, in der das Lesen und Schreiben verboten ist. Als Gallionsfigur einer korrupten Regierung lernt sie erst durch eine geheime Widerstandsbewegung ihre eigene Stimme zu finden.

Bei der Erarbeitung des Stückes „Vodar Eiland“ wurde in wechselnden Konstellationen Songs, Charaktere und Szenen entwickelt und eine geheime Bibliothek entdeckt, die kurz darauf wieder verloren ging. Das Experiment zeigte, dass es sich lohnt, die eigenen Geschichten der jungen Mitwirkenden in den Fokus zu rücken statt wie bisher ausschließlich etablierte Stücke zu spielen. So näherten sich die unvereinbaren Genres von Dystopie und Musical an, das Ergebnis ist eine vollkommen eigenständige Bühnenproduktion des Vereins.