Vodar Eiland – Nachrichtenmeisterei / Dock4

(Premiere: 04. September 2014 // Regie: Philipp Rosendahl // Musikalische Leitung: Christian Köhn)

Mit Vodar Eiland spielte StudioLev das erste eigene Stück. In zwei Jahren wurden in fünf Me:Fragmenta Workshops Songs und Szenen entwickelten und 2013 in der META-Workshopwoche in einer inszenatorischen Lesung finalisiert. Regisseur Philipp Rosendahl erarbeitete aus dieser Basis ein abgeschlossenes Stück, welches 2014 in der Nachrichtenmeisterei Premiere feierte und im Folgejahr weitere zwei Wochen im Dock4 gespielt wurde.

Vodar Eiland

Auf Vodar Eiland wird seit der Rebellion gegen die Schrift nur noch mündlich kommuniziert. „Es geht uns gut, wir sind hier glücklich“ ist der Leitspruch der Vodarianer, die ihrem Oberkommunikator, seiner herrische Gattin und ihrer stummen Tochter, Gallionsfigur des Systems, an den Lippen hängen und dank Gehirnwäschen und Schmeckrad hochzufrieden sind.

Schneider Ben sehnt sich nach mehr, er begibt sich auf die gefährliche Suche nach der neuen Wahrheit. Eine Gratwanderung zwischen Anpassung und Rebellion beginnt. Die jungen Darsteller und Musiker, die Vodar Eiland in der Workshopreihe Me:Fragmenta entwickelt haben, erobern das imposante Bühnenbild in rasantem Spieltempo und mit Spielfreude.

„Herausgekommen ist kein klassisches Musical, aber auch kein Schauspiel mit Songs – eher eine Art lyrisches „Gesamtkunstwerk“, das der documenta-Stadt Kassel alle Ehre macht.“

– musicals Magazin, Dez. 2014/Jan. 2015, Marcus C. Leitschuh

„Überzeugend komponierte und arrangierte Songs zwischen klassischem Musical und Rock (allen voran das düstere „Schärfe deine Klinge“) wirken als Emotionsverstärker.“

– HNA, „Schlecken gegen die Trübsal“, 06.09.2014, Bettina Fraschkez

„Ein Gewinn für die Musicalwelt.“

„Die teils extrem jungen Schauspieler, darunter großartige Stimmen, einmalige Spieler, der Umgang mit der imposanten Bühne, die Themen zeitgemäß, das Stück und die Inszenierung von Philipp Rosendahl ein absoluter Gewinn!“

– schmidtbruch, 09.09.2014, www.musicalzentrale.de

„Während die acht Darsteller auf der Bühne agieren und singen, vergisst man schnell die acht Musiker die sich hinter der Bühne verstecken, so einen guten Job machen sie. […] Auch die Gesangsleistung aller acht Darsteller auf der Bühne kann insgesamt sehr überzeugen und oft sogar beeindrucken, die im Chor gesungenen Stücke betonen die aufgesetzte Fröhlichkeit und bedrückende Stimmung der Insel, in den Soli lassen die ausgedrückten Wünsche und Gefühle Einzelner durch wunderschöne Melodien Gänsehaut aufkommen.“

– Marcel-T. Metzke, Extra: Vodar Eiland – Die Derniere, 15.09.15, www.marcel-t-metzke.de